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Närrische Gemeinderatssitzung 

 

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Mauern. Endlich wurde eine neue Verwendung für das alte Rathaus gefunden. Die Narrhalla hatte in der närrischen Gemeinderatssitzung eine Nutzungsänderung für das Gebäude beantragt. Nach dem Beschluss der närrischen Räte werde die Gemeinde im kommenden Jahr eine kostenlose Vermietung des gesamten Gebäudes an die Narrhalla in Betracht ziehen.„Die Narrhalla braucht Unterkünfte während des Faschings“, erklärte Prinzessin Alexandra I. von Hofmarkschloss und Kataster. Daher wolle man im alten Rathaus ein Matratzenlager einrichten. Im ersten Obergeschoss gebe es ohnehin bereits einen Gesellschaftsraum. Hier sei es zudem angedacht, eine Bar einzurichten. „Im Erdgeschoss bieten sich Ausnüchterungszellen an“, schlug die Prinzessin vor. Nach Aussagen der närrischen Räte wolle man auch noch Massagebänke zur Erholung nach den harten Auftritten im Gebäude einrichten. Die Endreinigung nach dem Fasching 2011 wird die Gemeinde übernehmen, da ist man sich bei den Narrhallesen einig. Einer der Elfer sagte: „Ein Alkomat wäre auch nicht schlecht. Die Schlafräume sind zwar optimal, aber wann weiß ich, wann ich wieder heimfahren kann? Auch diese Empfehlung ging in den einstimmigen Beschluss des Gremiums mit ein.Darüber hinaus stellten die Narrhallesen einen Antrag auf einen gemeindlichen Shuttleservice mit individuellen Haltestellen für Narrhalla-Mitglieder. Auch dieser Vorschlag kam im närrischen Rat sehr gut an. Man wolle sich eine Stretchlimousine leisten, in der dann auch Barbetrieb stattfinden könne. Narrenrat „Hiaze“ regte an, noch eine Fährverbindung nach Niederndorf zu schaffen, „wenn wieder Hochwasser ist“.Schließlich beantragte die Narrhalla ein Kursangebot für das Prinzenpaar, die Garde, Elfer und Senatoren um sich wieder an das Leben nach dem Fasching gewöhnen zu können. Die Resozialisierungsmaßnahme mit dem Titel „Alternative Lebensmöglichkeiten“ wurde einstimmig genehmigt. –kb-

 

 
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