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Narrisch Mauern PDF Drucken E-Mail

  

Narrisch Mauern

11. & 12.02.2010

Die Bilder von Narrisch Mauern sind ab sofort in der Gallerie online.

 

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Mauern. Gute fünf Stunden kurzweilige und beste Unterhaltung mit viel Witz und Humor sowie atemberaubende Tanz- und Akrobatikeinlagen präsentierten die Aktiven der Narrhalla bei Narrisch Mauern Bei dem Faschingsspekteakel am unsinnigen Donnerstag und am russigen Freitag war der Saal des Alten Wirts natürlich zweimal ausverkauft.Nach der Begrüßung durch Narrhalla-Präsident Thomas Kindsmüller marschierte das Prinzenpaar Alexandra I vom Hofmarkschloss und Kataster und Prinz Hans VIII von Holzbau und Zimmerei mit ihrem gesamten Gefolge in den Saal.Bevor das Prinzenpaar seine Grußworte an die faschingsbegeisterten Zuschauer richten konnte, schlurften die Schlümpfe der Senatoren mit ihrer zarten Schlumpfine auf die Tanzfläche und tanzten und surften auf ihren roten Surfbrettern übers Parkett. Natürlich fehlten auch die akrobatischen Elemente nicht und die nette Schlupfine fiel mit einem Salto von luftiger Höhe aus in die Arme ihrer Schlumpfensenatorenfreunde. „Die gesamte Narrhalla hat wieder fleißig trainiert, und hat für Narrisch Mauern wieder so einiges einstudiert“, freute sich das Prinzenpaar. Mit ihrem romantischen und schwungvollen Walzer auf die Melodie „Hijo de la luna“ schwebte das Paar majestätisch mit Anmut und Grazie übers Parkett. Zackig ging es gleich weiter im Programm als die Gardemädchen ihren Marsch auf „Vergnügungszug“ von Johann Strauß tanzten. Nicht lange ließ die nächste Einlage auf sich warten. Geheimnisvoll erschienen die Exprinzessinnen. Medizinmänner oder auch die Stammesältesten suchten einen geeigneten Platz für ihr Volk und so ließ sich die bezaubernde Gruppe in ihren phantasievollen Kostümen schon bald auf der Tanzfläche nieder und entführten das närrische Volk voller Temperament und Leidenschaft in die Tiefen des Dschungels. Die Exprinzen befanden sich in ihrer Einlage im Jahre 2009. Die Mauerner Bürger hatten sich gegen heidnische Götter aufgelehnt. Die erzürnten Götter schickten daraufhin Hagel Blitze und extreme Regenfälle. Nachdem die Ortschaft im vergangenen Jahr drei Mal von schlimmen Hochwasserereignissen betroffen war, waren laut Aussagen der Exprinzen auch die Seewege von Flake, dem kleinen Wikinger-Dorf, das im vergangenen Jahr nicht zuletzt durch die Michael Bully Herbig Verfilmung wieder einiges an Aufsehen erregte, bis nach Mauern frei. So trug es sich zu, dass eine Handvoll Wikinger ganz Mauern auf den Kopf stellten. Zunächst kamen sie – wie jeder der Mauern besucht – erst einmal am Kreisverkehr an. Das Schild, das den Kreisverkehr anzeigt, war den Wikingern nicht geläufig und sie fürchteten, mit ihrem Wikingerschiff in einen schrecklichen Strudel zu geraten. Doch Wickie (Martin Unger), der kleine liebenswerte Junge mit den rotblonden Haaren, und sein Vater Halvar (Hans Mooshofer), der sturste Wikinger-Chef aller Zeiten, retteten die Situation mit ein paar lässigen Sprüchen über die Damenwelt in der Region. Mit von der Partie waren natürlich auch die sich ständig streitenden Tjure (Peter Schlinsog) und Snorre (Tom Bauer), die Sagen und Mythen aus Mauern zum Besten gaben. In Mauern soll es im Alten Rathaus einen Hausmeister Krause gegeben haben, der den Mauernern missfallen hatte. „Jetzt im Ernst?“ fragte Tjure nach. „Neeein, der Ernst ist im neuen Rathaus“, konterte Snorre und hatte für Eingeweihte natürlich schon die Lacher auf seiner Seite. Der neue Rathaus-Hausmeister heiße wohl auch deswegen Neuhauser, weil er im Alten Rathaus noch nicht zum Hausmeisteramt befördert worden war. Gorm (Manfred Deinbeck), der ständig entzückt ist, brachte schließlich das Geld in Sicherheit, weil „ma hod zvui von Geld, Schulden und Defizit erzählt“. Der Barde Ulme (Christian Schäffler) hatte ausnahmsweise keines seiner Lieder präsentiert sondern einige Aufnahmen aus dem neuen Nacktscanner am Franz-Josef-Strauss-Flughafen. Spannend offenbarte er einige gelungene Aufnahmen und die Zuschauer, sowohl die Männer- als auch die Damenwelt zeigte sich begeistert von den mitgebrachten Exponaten, welche die Gallionsfigur (Prinz Hans VIII), die am Bugspriet des Wikingerschiffes thronte, halten durfte. Der gutmütige, große, starke und dicke Faxe (Sepp Radlmaier) inspizierte derweilen die Mauerner Gaststättenwelt und war ganz begeistert, dass man hier von der Erlebnisgastronomie Dausch, wo den ganzen Tag etwas los sei, über das Gasthaus Wisheu, wo man stets medizinische Berater in der Nähe habe bis hin zum Alten Wirt, der Mauerner Faschingshochburg, sehr viel geboten bekomme. Auch die Bedienungen beim Alten Wirt (Sepp Mooshofer) hatten es den Wikingern angetan. Doch plötzlich erstarrten die Flake-Bewohner. Der Schreckliche Sven (Ernst Schwaiger), der schlimmste Pirat aller Zeiten, tauchte auf und schnappte sich sogleich die Bedienung als seine verbündete. Er erzählte von seinen Erlebnissen in der Gemeinde Wang. Dort habe ein schlauer Mensch viel Geld von den Mitbürgern gefordert und dies als Wohltat verkauft. Diesen Streich wolle er in Zukunft auch in sein Repertoire aufnehmen. Wenn der schreckliche Sven bei den Bewohnern von Flake auftaucht, heißt es natürlich immer: „Kämpfen“. Und daher betraten dann auch gleich Kampfeslüstern vier tapfere Wikinger von Halva gegen die vier wackeren Krieger des Schrecklichen Sven mitsamt ihrer lautstark trommelnden Anführer die Bühne und zeigten einen mitreißenden Wikinger-Kampf-Tanz. Nach einem tosenden Beifall der Zuschauer gab Exprinz Timo Staringer live „We will rock you“ zum Besten, nachdem seine Exprinzen-Kollegen Hans Pichlmaier, Maximilian Schrafstetter und Christian Maier „Hard Rock cafe“ von Lordy trommelten und die Zuschauer zum kräftigen Mitmachen animiertenDie Zeit verging bei einigen Tanzrunden wie im Flug und schon bald wurde der nächste Programmpunkt angesagt: Die grandiose Asien-Einlage der Showtanzgruppe war mit akrobatischen Hebefiguren gut bestückt. Weit nach Mitternacht hatten dann auch die Elfer eine sportliche und kurzweilige Einlage zu bieten – sie kamen als graubärtige große und kleine Zwerge mit blauen Latzhosen und roten und grünen Zipfelmützen in den Saal und zeigten sich als „Zwerge-Elfer allein im Wald", Doch plötzlich zeigten die Zwergerl was so alles in ihnen steckt und gaben nochmal kraftvoll Gas.Krönender Abschluss des Abends war die Show-Einlage des Prinzenpaars, die mit einem Teil des Hofstaats als „Blues-Brothers“ die Tanzfläche bevölkerten.Nach dem gemeinsamen Finale aller aktiven Narrhallesen war der offizielle Teil des Abends zwar vorbei, aber der Trubel ging noch bis in die frühen Morgenstunden weiter. –bk-

 

 
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